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ICCA-Ranking: Europa dominiert bei Tagungen

Das aktuelle ICCA-Ranking zeigt eine klare Dominanz europäischer Städte bei internationalen Tagungen. Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Nico Weber11. Juni 20261 Min. Lesezeit

Das ICCA-Ranking 2023 hat erneut die Vorreiterrolle europäischer Städte im Bereich internationaler Tagungen bestätigt. In der Liste der zehn wichtigsten Tagungsstätten finden sich gleich fünf europäische Metropolen, wobei Madrid und Barcelona die Spitzenplätze belegen. Diese Dominanz wirft jedoch die Frage auf: Warum sind gerade diese Städte so beliebt bei Veranstaltern und internationalem Publikum?

Ein Blick auf die Infrastruktur, den Zugang zu internationalen Flughäfen und die kulturellen Angebote zeigt, dass viele europäische Städte hervorragende Voraussetzungen für Großveranstaltungen bieten. Madrid und Barcelona verfügen über modernste Konferenzzentren und eine hohe Dichte an Hotels. Doch sind diese Faktoren allein ausreichend, um die Konkurrenz aus Asien oder Nordamerika hinter sich zu lassen? Sind es nicht auch politische Stabilität und ein gewisses Maß an Sicherheit, die diese Städte attraktiv machen? Die Antwort bleibt unklar und könnte mehrdimensionale Ursachen haben. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die COVID-19-Pandemie die Reise- und Veranstaltungsgewohnheiten nachhaltig verändert hat.

Die Zahlen sprechen Bände, aber was ist mit den Stimmen, die weniger beachtet werden? Welche Städte bleiben in dieser Diskussion ungehört? Die Dominanz Europas könnte auch ein Zeichen für eine Vernachlässigung der aufstrebenden Tagungsziele in anderen Teilen der Welt sein. Solche Dynamiken sollten nicht ignoriert werden, während die europäischen Städte weiterhin die Schwelle zu internationalen Tagungen dominieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends entwickeln werden und ob neue Akteure das Spielfeld betreten können.

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